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Goldlackgasse 10
A-1220 Wien
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Spina Bifida & Hydrocephalus Österreich

Wer ist der SB & HÖ?

Der SB&HÖ besteht aus betroffenen Familien, die sich zusammengeschlossen haben, um Menschen mit Spina Bifida und/oder Hydrocephalus sowie deren Angehörige zu unterstützen. Unsere Hauptziele sind Austausch, Beratung und gegenseitige Unterstützung in dieser besonderen Lebenssituation.

Unser Angebot

  • Kennenlernen von anderen Betroffenen
  • Information für Betroffene und Angehörige über das Leben mit Spina Bifida und Hydrocephalus
  • Erfahrungsaustausch über Behandlungsmethoden, Spitäler und zuständige Ärzte
  • Beratung bei Behörden und Krankenkassen
  • Informationsveranstaltungen
  • Gemeinsame Therapieaufenthalte
  • Geselliges Beisammensein

Der Mitgliedsbeitrag beträgt € 20.- pro Jahr und Familie

Kontoverbindung: Erste Bank  BLZ 20111  Konto 295 632 989/00


Auszüge aus der Einleitung des Wiener Selbsthilfegruppen Verzeichnis:

Definition der Selbsthilfe

In Selbsthilfegruppen finden sich Menschen, die unmittelbar selbst oder als Angehörige unter der gleichen Krankheit, Behinderung, psychischen oder sozialen Belastung leiden. Die Aktivitäten von Selbsthilfegruppen richten sich nach den Wünschen und Bedürfnissen der Gruppenmitglieder. Im Mittelpunkt steht die gemeinsame Bewältigung des Problems.

Wie wirken Selbsthilfegruppen und worin liegt ihr Nutzen?

Die Wirkung von Selbsthilfegruppen – gerade wenn es um die Krankheitsbewältigung geht – ist unbestritten hoch und durch zahlreiche wissenschaftliche Studien belegt. Mitglieder von Selbsthilfegruppen verständigen sich auf der Ebene gleicher Betroffenheit und ermöglichen so ein authentisches, wechselseitiges Verstehen. Professionellen Helfern ist die Verständigung auf Ebene gleicher Betroffenheit in der Regel so nicht möglich. Daher sind Selbsthilfegruppen eine wesentliche Ergänzung zu professionellen Hilfen. Aufgrund der eigenen Erfahrung im Umgang mit einer Krankheit bzw. einer psychischen oder sozialen Belastung werden Betroffene zu ExpertInnen in eigener Sache. Sie verfügen über ein Erfahrungswissen, das im Austausch mit anderen Betroffenen zur Steigerung der eigenen Kompetenzen im Umgang mit der Erkrankung und zu einer Reduktion krankheitsbedingter Belastungen führt.

Grenzen von Selbsthilfegruppen

Selbsthilfegruppen sind kein Ersatz für medizinische oder therapeutische Behandlung, sie stellen vielmehr eine hilfreiche und wirkungsvolle Ergänzung dieser Behandlungsformen dar. Die Existenz von Selbsthilfegruppen ist neben finanziellen und materiellen Ressourcen besonders vom Engagement, den Möglichkeiten und Ressourcen ihrer Teilnehmenden abhängig. Wenn in Selbsthilfegruppen ausschließlich Informationen und Hilfsleistungen konsumiert werden, ist das Prinzip des gegenseitigen Gebens und Nehmens gestört und Selbsthilfegruppen stoßen an ihre Grenzen.

Es ist daher wichtig, dass sich TeilnehmerInnen aktiv in die Gruppe einbringen, um das Gleichgewicht in der Gruppe zu erhalten und so das Fortbestehen der Gruppe zu sichern.

 

 

 

 

 

 

 

 
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